Die Idee mit der Sprosse - leckere Vielfalt als Geschäftsidee

Nachdem ich in den 80gern mein erstes Buch zum Thema "Sprossenzucht auf der Fensterbank" in die Hand bekommen habe, war meine Liebe zur Sprossenzucht entfacht. Während ich in meinem erlernten Beruf als Zahntechniker immer unzufriedener wurde, keimte in mir mehr und mehr die Idee auf, die Sprossenzucht zu meiner Berufung zu machen.
1985 war es dann soweit. Zusammen mit meinem Freund K. Jetter konnten wir in dessen 15qm großen Keller mit einfachsten Mitteln die ersten Sprossen ziehen.

Der Kundenstamm wuchs schnell, so dass schon ein Jahr später der Umzug in
größere Räume erfolgen musste.

1991 führte die persönliche und berufliche Neuorientierung von K. Jetter dazu,
dass ich die Sprossenzucht alleine weiterführte.

Bereits seit Gründung 1985 arbeitet K. Juckoff als feste Angestellte und unverzichtbarer
guter Geist in unserem Betrieb. H. Bußmann ist seit 2001 die Stütze in der Buchhaltung.
Viele Schüler, unter anderem auch unsere eigenen Kinder, waren und sind bei uns als Ernte- und Verpackungshelfer tätig. Das Arbeitsklima ist familiär und entspannt.

2010 Meine Frau Seynab arbeitet, seit unsere eigenen Sprösslinge dem Elternhaus entwachsen sind, engagiert mit und bringt neuen Schwung in den Betrieb.

Der besondere Reiz der Sprossenzucht liegt darin, den Ansprüchen und der lebendigen Dynamik der verschiedenen Sprossensorten so zu begegnen, dass stets ein frisches, gesundes und optimal gewachsenes Ergebnis erzielt wird. Jeder Aufzucht- und jeder Ernteprozess für die verschiedenen Sprossensorten will erst „erfunden" und gesteuert werden, Das ist ein fortwährender Prozess, der sowohl im der Entwicklungsphase, als auch in der Routine ein hohes Maß an Wachsamkeit erfordert.

Die Freude am eigenen Produkt gibt uns die Kraft, uns an 365 Tagen im Jahr dem Gedeihen der Sprossen zu widmen.